Dezember 16

Lass es genug sein!

5. Mose 3,1-29 (26)

„Aber der HERR zürnte mir um euretwillen und erhörte mich nicht, sondern sprach zu mir: Lass es genug sein! Rede mir davon nicht mehr!“

Gott gab nach dem König von Sihon einen zweiten Amoriterkönig in ihre Hände, den König von Og. Damit machte Gott ihre frühere Niederlage gegen die Amoriter wieder gut. Das eroberte Gebiet östlich des Jordans erhielten die Stämme Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse. Dieser Sieg war nach der langen Wüstenwanderung ein Zeichen dafür, dass der Herr selbst für sein Volk kämpfte. Vor allem Mose freute sich, die Herrlichkeit und starke Hand Gottes zu sehen (24). Er war so begeistert, dass er Gott darum bat, doch mit über den Jordan in das verheißene Land ziehen zu dürfen. Aber Gott sprach zu ihm: „Lass es genug sein!“ Gott hatte Mose damit gesegnet, mit Gottes Vollmacht der größte Führer seines Volkes zu sein und vor seinem Angesicht stehen zu dürfen (34,10). Aber auch Mose musste sich unter Gottes Souveränität fügen. Statt dessen gab er Mose den Auftrag, Josua, seinem Nachfolger zu gebieten, getrost und unverzagt zu sein. Warum erzählte Mose dies der neuen Generation? Die Sünde der ersten Generation war ihre Rebellion gegen Gott und Mose gewesen (z.B. 4. Mose 14,2; 16,2). Durch diese Geschichte sollte die neue Generation erkennen, dass auch Mose sein Leben unter Gottes Souveränität gestellt hatte und stellen musste. Jede neue Generation strebt nach Souveränität, aber Gottes neue Generation muss ihr Leben unter Gottes Souveränität stellen.

Gebet: Herr, hilf mir, deine Souveränität anzunehmen.

Ein Wort: Lass es genug sein!