Dezember 16

Wüstentraining

5. Mose 2,1-37 (7)

„Denn der HERR, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. Er hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen. Vierzig Jahre ist der HERR, dein Gott, bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt.“

Der Ungehorsam, der Unglaube und der Mangel an Gottvertrauen des Volkes Gottes war der Grund für die vierzigjährige Wüstenwanderung gewesen. Doch diese Wüstenwanderung war nicht nur Gottes Strafe, sondern auch seine erziehende und geduldige Liebe. In diesen vierzig Jahren speiste Gott sein Volk mit Manna und segnete ihrer Hände Werk, obwohl sie Gott nie ein Opfer brachten und götzendienerisch lebten (Am 5,25.26). Gott trug sie in Geduld und Hoffnung und half ihnen durch das Mannatraining, Gottvertrauen zu lernen. Ihr Ungehorsam hatte früher zu einer großen Niederlage im Kampf gegen die Amoriter geführt (1,43.44). Gott trainierte sie deshalb auch im Gehorsam. Die Nachkommen von Lot und Esau (5.9.19) sollten sie nicht angreifen oder versuchen ihr Land einzunehmen, denn Gott hatte es diesen versprochen. Sogar sollten sie Speise und Wasser mit Geld von ihnen kaufen. Hingegen sollten sie den Amoriterkönig Sihon (1,4) zu Gottes Zeit angreifen. Als sie gehorchten, schenkte Gott ihnen den Sieg. Gott lehrte sie, dass Gehorsam und Gottvertrauen den Sieg gibt. Die neue Generation sollte dieses Gottvertrauen und diesen Gehorsam nicht wieder verlernen.

Gebet: Herr, danke, dass du mich durch dein „Wüstentraining“ Gottvertrauen und Gehorsam lehrst, damit du mich für die Eroberung gebrauchen kannst.

Ein Wort: Vergiss Gottes Wüstentraining nicht!