Dezember 16

Unglauben versus Glauben

Markus 6,45-56 (56)

„Und wo er in Dörfer, Städte oder Höfe hineinging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, dass diese auch nur den Saum seines Gewandes berühren dürften; und alle, die ihn berührten, wurden gesund.“

Nach der Speisung der Fünftausend zog sich Jesus auf einen Berg zurück, um zu beten. Seine Jünger sollten vor ihm den See überqueren. Inzwischen war es Nacht geworden. Als die Jünger über den See fuhren, hatten sie mit starkem Gegenwind zu kämpfen, der ihnen beim Rudern alle Kraft abverlangte. Sie waren wie Gefangene der Situation, die sich bedrohlich darstellte. Darum erschraken sie auch sehr, als Jesus in den frühen Morgenstunden über das Wasser zu ihnen kam. Sie dachten zuerst, es sei ein Gespenst. Aber Jesus beruhigte sie sogleich: „Seid getrost, ich bin’s; fürchtet euch nicht!“ Er stieg zu ihnen ins Boot, und der Wind legte sich sofort. Jesu Jünger entsetzten sich sehr. Ihnen fehlte noch immer der Glaube, also das Vertrauen auf Gott und die Haltung, ihn in einer schwierigen Lage zu suchen. Anders waren die Leute in Genezareth, zu denen sie nach der Bootsfahrt kamen. Diese liefen im ganzen Land umher und brachten von überall ihre Kranken herbei, dass Jesus sie heile. Die Kranken, die zu Jesus kamen oder gebracht wurden, glaubten, dass sie gesund würden, wenn sie nur den Saum seines Gewandes berühren würden. Ihr Glaube bewirkte, dass dies tatsächlich half: Alle, die Jesus bzw. seine Kleidung berührten, wurden gesund.

Gebet: Danke, Herr, dass Jesus mit mir im Boot ist. Schenke mir festen Glauben in jeder Lage.

Ein Wort: Sei getrost, Jesus ist da!