Dezember 16

Gebt ihr ihnen zu essen!

Markus 6,30-44 (37a)

„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu essen!“

Jesu Jünger kamen von ihrer Kurzzeitmission zurück. Sie waren müde, aber dankbar, denn Gott hatte ihnen die Macht gegeben, viele gute Werke zu tun. Jesus wollte mit ihnen alleine an einen Ort gehen, damit sie sich ausruhen konnten. Doch eine große Menschenmenge kam mit ihnen. Jesus störte sich nicht daran, dass man ihn nie in Ruhe ließ. Stattdessen sah er die Menschen an und bekam Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie eine Herde Schafe ohne Hirten. Sie brauchten Jesus, der ihnen seine Lehre und die richtige Orientierung im Leben gab. Darum setzte Jesus zu einer langen Predigt an. Diese dauerte, bis der Tag fast zu Ende war. Sie waren aber in einer einsamen Gegend. Bestimmt hatte die Menge Hunger. Daran dachten auch Jesu Jünger, die nun Jesus darum baten, die Menge gehen zu lassen, damit sie sich Essen kaufen konnte. Doch das war nicht nötig. Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag: „Gebt ihr ihnen zu essen! “ Das war im Prinzip ein Glaubenstest. Die Jünger bestanden ihn nicht: Sie dachten nur an das, was sie nicht hatten, anstatt an das, was sie hatten. Doch Jesus ließ sie ihre wenigen Essensvorräte bringen: fünf Brote und zwei Fische. Der Herr kann mit Wenigem, das wir ihm bringen, Großes bewirken. So auch hier. Jesus ließ die Menge sich lagern, dankte Gott, brach Brot und Fische und alle bekamen von den Brocken. Die ganze Menschenmenge, fünftausend Männer plus Frauen und Kinder, wurde satt, und zwölf Körbe Brot blieben übrig!

Gebet: Herr, hilf mir, mit dem zu dienen, was ich habe.

Ein Wort: Vertraue auf Gott, er bewirkt Großes