Dezember 16

Das Ende Johannes des Täufers

Markus 6,14-29 (20)

„Denn Herodes fürchtete Johannes, weil er wusste, dass er ein gerechter und heiliger Mann war, und hielt ihn in Gewahrsam; und wenn er ihn hörte, wurde er sehr unruhig; doch hörte er ihn gern.“

Inzwischen war Jesus sehr populär. Auch der König Herodes hörte von ihm. Während die einen dachten, Jesus sei Elia oder einer der Propheten, dachten andere, er sei Johannes der Täufer, der auferstanden sei. Letzteres glaubte Herodes und fürchtete sich. Denn er hatte Johannes enthaupten lassen. Damals hatte der ihn kritisiert, weil er seinem Bruder die Frau weggenommen hatte. Da waren er und seine Frau böse auf den Täufer gewesen und hatten ihn gefangen genommen. Herodes hatte Ehrfurcht vor Johannes gehabt, dessen Worte durchaus eine Wirkung auf ihn gehabt hatten. Aber schließlich hatte eine leichtsinnige Tat von Herodes dem Täufer das Leben gekostet. Als an Herodes’ Geburtstag seine Tochter vor ihm getanzt hatte, hatte ihm das so gut gefallen, dass er ihr unter Eid versprochen hatte, ihr einen Wunsch zu erfüllen. Das Mädchen, angestiftet von ihrer Mutter, hatte Herodes um das Haupt von Johannes dem Täufer gebeten. Obwohl er es schrecklich gefunden hatte, hatte Herodes ihr diese Bitte erfüllen müssen. Offenbar lebte Herodes vor den Menschen und fürchtete diese anstatt Gott. Auch hatte er für seine Sünde, Johannes zu töten, nie Buße getan. Daher blieb er in Angst und fürchtete sich vor Jesus, anstatt sich zum Herrn zu wenden mit der Bitte um die Vergebung seiner Sünden.

Gebet: Herr, hilf mir, dich zu fürchten und mit meinen Sünden in Buße zu dir zu kommen.

Ein Wort: Lebe vor Gott und nicht vor den Menschen!