Dezember 16

Training für die Apostel

Markus 6,1-13 (7)

„Und er rief die Zwölf zu sich und fing an, sie auszusenden je zwei und zwei, und gab ihnen Macht über die unreinen Geister“

Als Jesus seine Heimatstadt besuchte, lehrte er dort in der Synagoge. Die ihm Zuhörenden wunderten sich über seine vollmächtige Lehre und seine Weisheit. Aber anstatt sich über diese zu freuen, ärgerten sie sich über Jesus. Denn sie kannten ihn als einfachen Mann und als Sohn der Maria; zudem ging das Gerücht um, dass er deren uneheliches Kind war. Jesus wusste, dass ein Prediger nirgends weniger gilt als in seiner Heimat und bei seinen Verwandten. Dennoch erschrak er über ihren Unglauben, der es ihm nicht einmal erlaubte, in der Stadt Wunder zu tun. Danach sandte Jesus seine zwölf Jünger je zu zweit aus, dass sie zum ersten Mal das Werk von Aposteln taten. Denn als solche sollten sie später in alle Welt ausgesandt werden. Noch war es eine „Aussendung Light“, in die umliegenden Städte und für eine befristete Zeit. Er gebot ihnen, nichts als einen Stab und Schuhe mitzunehmen. So waren sie auf die Gastfreundschaft der Menschen in den Städten angewiesen, wo sie wirkten. Auch sollten sie treu bei denen bleiben, die sie aufnahmen, und sich nicht einfach das beste Haus aussuchen. Jesus gab ihnen alle Vollmacht zum Wirken: Macht über die unreinen Geister und Heilkraft, zudem Weisheit, um die Umkehr zu Gott zu predigen. Die Zwölf zogen bereitwillig aus. Daher konnten sie in allen Städten, in die sie kamen predigen, viele Dämonen austreiben und zahlreiche Menschen gesund machen.

Gebet: Danke, Herr, für deine Berufung für mich.

Ein Wort: Bereitwillig wirken mit Jesu Vollmacht