Dezember 16

Fürchte dich nicht, glaube nur!

Markus 5,21-24; 35-43 (36)

„Jesus aber hörte nicht auf das, was da gesagt wurde, und sprach zu dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur!“

Am See kam ein Mann namens Jaïrus zu Jesus. Der war ein Vorsteher der Synagoge, also ein Geistlicher; solche waren normalerweise gegen Jesus. Dieser aber hatte ein so dringliches Anliegen, dass er demütig zu Jesus kam: Seine junge Tochter lag im Sterben! Darum bat er Jesus, mit ihm zu kommen und sie zu heilen. Sofort ging Jesus mit ihm, aber in der Menge wurden sie lange aufgehalten. In der Zwischenzeit starb das Mädchen. Daher kamen andere Männer mutlos zu Jaïrus und sagten ihm, es sei zu spät, um den Meister noch zu bemühen. Doch Jesus ließ Jaïrus keine Zeit, sich entmutigen zu lassen. Stattdessen sagte er zu ihm: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ Wie gut tun auch uns solche Worte, wenn eine Situation festgefahren erscheint! Jesus ist da, wir brauchen uns vor nichts zu fürchten, denn er hat alles im Griff; wir brauchen ihm nur zu vertrauen. Jesus nahm seine Spitzenjünger mit und ging zu Jaïrus’ Haus. Dort trauerten die Leute und weinten laut. Jesus sagte ihnen, dass Jaïrus’ Tochter nur schlafe. Darauf lachten sie ihn aus, denn sie wussten, dass sie tot war. Aber für Jesus, der das Leben ist, war es kein Problem, das Mädchen wieder lebendig zu machen. Er trieb die Trauernden hinaus und sprach zum Mädchen: „Talita kum“, „Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ Das Mädchen gehorchte, stand auf und ging umher. Jesus sagte den entsetzten Leuten, sie sollten dem Kind zu essen geben.

Gebet: Danke, Herr, dass du in jeder Lage da bist.

Ein Wort: Fürchte dich nicht, glaube nur und steh auf!