Dezember 16

Die Heilung des besessenen Geraseners

Markus 5,1-20 (19b)

„Geh hin in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, welch große Dinge der Herr an dir getan und wie er sich deiner erbarmt hat.“

Als Jesus und seine Jünger in die Gegend der Gerasener kamen, war da ein Besessener. Der hatte unreine Geister, die ihn dazu trieben, ein unnormales Leben zu führen. Er hielt sich an einsamen und „todesnahen“ Orten auf. Sein Freiheitsdrang war so groß, dass ihn weder Ketten noch Fesseln binden konnten. Gebunden entwickelte er übermenschliche Kräfte, um sich zu befreien. Als er Jesus sah, trieb es ihn zu ihm, aber die Geister in ihm hatten Angst, dass Jesus sie quälte. Jesus fragte den Mann nach dem Namen, also nach seiner Identität. Der antwortete: „Legion“. Das war damals eine Militäreinheit mit bis zu 6.000 Soldaten. So viele unreine Geister hatte der Mann! Jesus befahl diesen nun, auszufahren. Dass er Macht über die Geister hatte, sieht man auch daran, dass sie weichen und ihn um Erlaubnis für einen „Wohnungswechsel“ bitten mussten. Jesus erlaubte ihnen, dass sie in eine große Herde Schweine fuhren. In den Tieren bewirkten die Geister, dass sich die ganze Herde in den See stürzte und ertrank. Das – sowie die Wandlung des geheilten Mannes – machte den Menschen ringsherum Angst. Darum baten sie Jesus, die Gegend zu verlassen. Der Besessene wollte bei Jesus bleiben. Doch der schickte ihn zu seiner Familie, um Gottes Wundertat an ihm zu bezeugen. Der Mann konnte in seiner Freude nicht an sich halten und erzählte überall, was ihm durch Gottes Gnade widerfahren war.

Gebet: Herr, danke für deine unendliche Gnade für mich.

Ein Wort: Verkünde, was Gott dir Großes getan hat!