Dezember 16

Der HERR lebt

Psalm 18,21-51 (47)

„Der HERR lebt! Gelobt sei mein Fels! Der Gott meines Heils sei hoch erhoben,“

David hatte zweimal die Möglichkeit gehabt, Saul zu töten (1. Sam 24,8-13; 26,8-11). Dies wäre nur gerechtfertigt gewesen, weil Saul ihn verfolgte, so wie ein Hund einen Floh jagt. Aber weil Saul der Gesalbte des Herrn war, legte David nicht Hand an ihn an. David fürchtete Gott und hielt seine Gebote, selbst dann, als er um sein Leben fliehen musste. Gott belohnte ihn. Gegen die Treuen ist Gott treu, gegen die Reinen ist er rein. Er rettet die Demütigen, aber er bringt die Mächtigen zu Fall. Gott selbst erhellte Davids Leuchte durch die Generationen hinweg bis zu Jesus.

Wenn wir unsere Zuflucht in Gott suchen, rüstet er uns zum Kampf gegen unseren Feind Satan aus. Er rüstet uns mit Kraft zu und macht unsere Füße gleich den sicheren Füßen der Hirsche. Wenn sich unsere Innerlichkeit und unser Handeln gleich den Füßen eines Hirsches sind, fließt Gottes Stärke in uns. Gott verhieß, dass Abrahams Nachkommen die Tore ihrer Feinde besitzen werden. Gott hielt dieses Versprechen durch David. Er hält es bis heute, indem seine Knechte die Hochburgen der Nationen der Welt mit dem Evangelium erobern.

Gebet: Herr, reinige mein Herz, mache meine Füße gleich den Füßen eines Hirsches. Hilf mir, den Satan heute zu besiegen.

Ein Wort: Der Herr lebt, vertraue ihm ganz!