Dezember 16

Habt ihr noch keinen Glauben?

Markus 4,35-41 (40)

„Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“

Den ganzen Tag hatte Jesus gepredigt. Nun, am Abend, wollte er mit seinen Jüngern über den See fahren. Er blieb im Boot, von dem aus er gelehrt hatte; seine Jünger stiegen auch ein. Sie entließen ihre Zuhörerschaft und fuhren weg. Doch plötzlich kam ein Sturm auf, der den See so aufwühlte, dass es sehr hohe Wellen gab. Als diese in ihr Boot schwappten und es gefährlich voll mit Wasser füllten, bekamen es Jesu Jünger mit der Angst zu tun. Indessen lag Jesus hinten im Boot und schlief seelenruhig. Er vertraute Gott absolut; daher machte er sich keine Sorgen, dass ein Sturm ihnen etwas anhaben konnte. Doch dann weckten ihn seine Jünger und riefen in ihrer Angst: „Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?“ Jesus löste zuerst ihr dringliches Problem. Er stand auf und bedrohte Wind und Meer: „Schweig! Verstumme!“ Sofort wurde es vollkommen still. Danach kümmerte sich Jesus um das eigentliche Problem der Jünger, ihr geistliches: mangelnder Glaube und mangelndes Gottvertrauen. Auch wir begegnen oft „Stürmen“ im Leben. In diesen kommt es darauf an, wie wir reagieren: Werden wir fatalistisch und geben auf oder rufen wir im Vertrauen Gott an und befehlen unseren Zweifeln, zu schweigen und zu verstummen? Jesu Jünger bekamen große Ehrfurcht vor Jesus. Sogar Wind und Meer gehorchten ihm! Jesus ist Gottes Sohn, der göttliche Kraft hat und uns in jeder Lage gerne hilft.

Gebet: Herr, schenke mir Gottvertrauen in jeder Lage.

Ein Wort: Hast du auch in stürmischen Zeiten Glauben?