Dezember 16

Auf das gute Land gesät

Markus 4,1-20 (20)

„Und jene sind es, die auf das gute Land gesät sind: Die hören das Wort und nehmen’s an und bringen Frucht, einige dreißigfach und einige sechzigfach und einige hundertfach.“

Als sehr viele Leute zusammengekommen waren, lehrte sie Jesus von einem Boot aus. Er erzählte ihnen alles in Gleichnissen, die aus ihrer Lebenswelt gegriffen waren, sodass sie sich darunter etwas vorstellen konnten. Dennoch verstanden sie nicht, weil sie sich das Wort nicht zu Herzen nehmen wollten und Jesu Vergebungsgnade nicht achteten. Dagegen waren die Herzen der Jünger Jesu offen und sie sollten alle Geheimnisse des Himmelreichs erfahren. Jesus erzählte der ganzen Menge samt seinen Jüngern das Gleichnis des Sämanns. Der säte aus, und die Saat fiel auf unterschiedliche Böden. Einiges fiel auf den Weg, und die Vögel fraßen es sogleich auf. Anderes fiel zwar auf die Erde, aber entweder war diese nicht tief genug oder der Same fiel unter Dornen, die die Keimlinge erstickten. Aber einiges fiel auf guten Boden und trug reichlich Früchte. Später fragten die Jünger nach der Bedeutung des Gleichnisses, und Jesus legte es ihnen aus. Der Sämann ist der Herr, der Same sein Wort. Der Boden, auf den er fällt, ist das menschliche Herz. Gottes Wort kann nicht wirken, wenn wir es nicht für wertvoll erachten, bei Schwierigkeiten von Gott abfallen oder uns lieber der Welt als dem Herrn zuwenden. Aber wer Gottes Wort hört, annimmt und tut, wird ein überaus fruchtbringendes Glaubensleben führen.

Gebet: Danke, Herr, für dein Wort. Öffne mein Herz dafür und mache mich fruchtbar für dein Werk.

Ein Wort: Gute Böden für Gottes Wort