Dezember 16

Jesu wahre Verwandte

Markus 3,20-35 (35)

„Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“

Jesus lehrte in einem Haus. Es waren so viele Menschen bei ihm, dass er nicht einmal zum Essen kam. Doch ihm war es wichtiger, den Menschen seine heilsame Lehre zu geben als seine leiblichen Bedürfnisse zu stillen. Er hatte zudem etwas mit einigen Schriftgelehrten aus Jerusalem zu klären. Die hatten behauptet, Jesus habe einen unreinen Geist, der gegen seine unreinen Mitgeister kämpfte. Jesus erklärte ihnen, dass das unlogisch war: Wenn das Böse gegen sich selbst kämpfen würde, würde es vergehen müssen. Aber offenbar war das Böse ja noch da – wenn es Jesus auch „fesseln“ und so unschädlich machen konnte. Jesus warnte sie davor, wie gefährlich es ist, den Heiligen Geist zu lästern. Das ist die einzige Lästerung, die Gott nicht vergeben kann. Unterdessen kamen Jesu Mutter und seine Brüder und wollten zu ihm. Die Leute, die gerade um Jesus standen, überlegten sich, dass es nur natürlich sei, dass sich die Familie wieder einmal sehen wollte. Aber die Tat von Jesu Familie war egoistisch, denn sie wollten Jesus um sich, wobei es ihnen egal war, dass sie ihn vom Weiterlehren abhielten. Jesus erkannte das und sagte allen Anwesenden, dass seine wahren Verwandten diejenigen seien, die Gottes Willen tun. Die Menschen, die Gott gegenüber gehorsam sind, sind auch heute noch die, welche Jesus liebt und wichtig findet wie allerengste Verwandte.

Gebet: Herr, ich will dir gerne gehorchen. Du liebst mich wie dein leibliches Kind. Vergib mir meine früheren Lästerungen.

Ein Wort: Die Gott Gehorsamen sind Jesu Verwandte