Dezember 16

Jesus beruft seine zwölf Jünger

Markus 3,13-19 (14.15)

„Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen und dass sie Vollmacht hätten, die Dämonen auszutreiben.“

Jesus ging auf einen Berg und rief zwölf Männer zu sich, dass sie seine Jünger seien. Er wollte nicht einfach zwölf Anhänger, sondern diese Zwölf wollte er dazu erziehen, dass sie in alle Welt gehen und Gottes Heilswerk weiterführen konnten, wenn Jesus nicht mehr als Menschensohn auf der Erde weilen würde. Jesus rief zu sich, wen er wollte. Er wählte seine Jünger also nicht nach Herkunft, Fähigkeiten oder Wesen aus, sondern nach seiner Gnade für diejenigen, die bereit waren, zu ihm zu kommen. Er wollte diese von Anfang an auf ihre Aufgabe als Apostel vorbereiten. Dementsprechend nannte er sie schon Apostel, und manchen von ihnen gab er Beinamen, die für ihre Wirkungskraft für Gottes Werk standen. Jesus hat auch uns eine neue Identität als seine Nachfolger gegeben, sodass wir auch hinausgehen und anderen sein Wort und seine Liebe weitergeben. Die zwölf Jünger, die Jesus berief, waren: Simon Petrus, Jakobus, Johannes, Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskariot. Von Letzterem wusste Jesus von Anfang an, dass er ihn verraten würde. Dennoch versuchte er ihn all die Zeit, in der er mit seinen Jüngern umherzog, umzustimmen und zur Buße zu führen, damit er nicht verloren ging. So groß ist Jesu Liebe für uns Sünder!

Gebet: Danke, Herr, für deine Berufung aus deiner Gnade. Ich will hinausgehen und dein Werk weiterführen.

Ein Wort: Wir sind auch Berufene Christi