Dezember 16

Heilungen am Sabbat

Markus 3,1-12 (4)

„Und er sprach zu ihnen: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes tun oder Böses tun, Leben retten oder töten? Sie aber schwiegen still.“

Die Pharisäer suchten weiterhin etwas, womit sie Jesus verklagen konnten. Nur darum suchten sie an einem Sabbat die Synagoge auf, in welcher Jesus war. Denn sie wussten, dass dort ein Mann mit einer verdorrten Hand war. Würde Jesus ihn heilen, könnten sie dies als Verletzung des Arbeitsverbots am Sabbat auslegen. Tatsächlich ging Jesus zu dem Mann. Er forderte ihn heraus, aus der Menge hervorzutreten und seine kranke Hand, die er am liebsten vor den Menschen versteckte, auszustrecken. Der Mann gehorchte, und Jesus heilte ihn. Das Eingestehen von Sünden und Fehlern vor Jesus, die wir am liebsten verstecken wollen, führt zu Vergebung und Heilung. Als die Pharisäer Jesus wegen der Heilung anfuhren, fragte Jesus sie nach dem Sinn des Sabbats. Die Pharisäer hatten vergessen, dass er ein heiliger Tag, ein Tag der Liebe und des Lebens ist. Jesus wurde traurig über ihr erstarrtes Herz, denn er liebte sogar sie. Dagegen waren die Pharisäer wütend und gedachten, Jesus umzubringen. Doch Jesus entwich. An dem Tag heilte er noch ganz viele Menschen, die von überall her zu ihm gekommen waren. Auch trieb er böse Geister aus und verbot diesen, ihn zu bekennen – Jesus wollte sich lieber selber durch seine Taten offenbaren. Es war eine so große Menge bei Jesus, dass seine Jünger ihm helfen mussten, zum und übers Meer zu gelangen.

Gebet: Herr, ich will dir auch meine verborgenen Sünden bekennen. Hilf mir, deinen Sabbat zu achten.

Ein Wort: Der Sabbat, ein heiliger Tag der Liebe