Dezember 16

Das verheißene Land als Erbteil

4. Mose 34,1-29 (2)

„Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, so soll dies das Land sein, das euch als Erbteil zufällt, das Land Kanaan in diesen Grenzen:“

Bisher hatte keiner der Israeliten auch nur einen Schritt in das verheißene Land gemacht. Doch der HERR legte schon die Grenzen genau fest. Zudem regelte er die Verteilung des Landes, indem er neben dem Priester Eleasar und Josua jeweils einen Fürsten aus jedem Stamm aufstellte. Unter ihnen war auch Kaleb (19). Kaleb und Josua waren die Einzigen gewesen, die nicht gegen Gott gemurrt hatten und deshalb nicht in der Wüste hatten sterben müssen. Mit der Eroberung des verheißenen Landes lag ein harter Kampf vor ihnen. Wie konnten sie Siegesgewissheit haben und nicht wie früher in den Unglauben fallen? Die Siegesgewissheit kam aus dem Glauben, dass dieses Land ihr Erbteil war. Diesen Glauben hatten beispielsweise auch die Vertreter der Stämme Gad und Manasse gehabt, als sie mit Mose über die Gebiete östlich des Jordans sprachen (32,32). Wie Abraham auch nicht durch die Beschneidung zum Erben der Verheißung wurde, sondern durch den Glauben (Röm 4,13), so sind auch wir durch den Glauben Erben des Reiches Gottes geworden. Wenn wir die Herrlichkeit seines Erbes vor unseren Augen haben (Eph 1,18), können wir uns wie Paulus für die Eroberung des verheißenen Landes bis zum Ende hingeben.

Gebet: Herr, danke, dass das verheißene Land mein Erbteil ist und ich es nur noch erobern muss.

Ein Wort: Das verheißene Land ist mein Erbteil