Dezember 16

Gottes ernsthafte Warnung

4. Mose 33,1-56 (55)

„Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, so werden euch die, die ihr übrig lasst, zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen in dem Lande, in dem ihr wohnt.“

Nach dem Befehl des Herrn schrieb Mose alle Lagerplätze der Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten auf. Es waren genau vierzig. Im Jordantal der Moabiter, gegenüber der Stadt Jericho, gab Gott Mose den Befehl, dass die Israeliten alle Bewohner des verheißenen Landes vertreiben sollten. Zudem sollten sie alle Götzenbilder, alle gegossenen Bilder und deren Opferhöhen zerstören. Das Land sollte durch ein Losverfahren an die einzelnen Stämme verteilt werden. Gott warnte sein Volk eindringlich. Wenn sie die Bewohner des Landes nicht vertreiben würden, so würden diejenigen, die sie übriglassen würden, ihnen zu Dornen in den Augen werden. Dornen im Auge sind eine schmerzhafte Angelegenheit. Sie können auch zur Blindheit führen. Wer seinen Götzendienst nicht restlos aus seinem Herzen entfernt, wird nicht nur in seinem Leben immer wieder deshalb Schmerzen haben, sondern steht in der Gefahr, sogar geistlich blind zu werden. Jesus ermahnt uns, Reichtum, Ehre und andere Menschen nicht mehr zu lieben als unseren Herrn (Mt 10,37; 6,24; Mk 10,21.22; Joh 5,44). Wie Apg 19,19.20 berichtet, wirkt Gott mächtig, wenn wir uns von unserem Götzendienst trennen.

Gebet: Herr, danke für deine ernsthafte Warnung. Hilf mir, mein Herz ganz von meinen Götzen zu reinigen.

Ein Wort: Gottes ernsthafte Warnung annehmen