Dezember 16

Sein Wort soll man nicht brechen

4. Mose 30,2-17 (3)

„Wenn jemand dem HERRN ein Gelübde tut oder einen Eid schwört, sich von etwas zu enthalten, so soll er sein Wort nicht brechen, sondern alles tun, wie es über seine Lippen gegangen ist.“

Gott ermahnte sein Volk, ein Gelübde oder einen Eid zur Enthaltung nicht zu brechen, sondern alles zu tun, wie es gesagt wurde. Dies galt für Männer wie für Frauen. Gott gab jedoch einem Vater oder Mann das Recht, das Gelübde oder die auferlegte Enthaltung seiner Tochter oder Frau unter bestimmen Umständen wieder aufzuheben. Ein Mann musste sein Gelübde ohne Abstriche halten. Auf denjenigen, der seine Gelübde nicht hielt, fiel Schuld (5. Mose 23,22). Hanna, die Mutter von Samuel, ist ein gutes Beispiel für eine Frau, die ihr Gelübde hielt. Sie weihte den von Gott erbetenen Sohn dem Herrn, wie sie es geschworen hatte. Der Herr segnete ihre Entscheidung. Ihre Geschichte lehrt jedoch auch, welche Hingabe es erfordert, ein Gelübde zu halten. Gott hatte nach der Opferung Isaaks bei sich selbst geschworen, Abraham zu mehren wie die Sterne am Himmel, und durch sein Geschlecht alle Völker auf Erden zu segnen (1. Mose 22,16). Er hielt dieses Gelübde und sandte Jesus in diese Welt. Gott hält sein Wort. Die Verheißung der Wiederkunft Jesu wird er auch erfüllen. Weil Gott sein Wort hält, haben wir einen Anker in unserer Seele (Hebr 6,19) und können auch bis zum Ende treu sein, wie es Abraham war.

Gebet: Herr, danke, dass du treu bist und dein Wort erfüllt hast und erfüllen wirst, dies ist der Anker meiner Seele, deshalb kann auch ich treu sein.

Ein Wort: Gott bricht sein Wort nicht!