Dezember 16

Ich habe den HERRN allezeit vor Augen

Psalm 16,1-11 (8)

„Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; er steht mir zur Rechten, so wanke ich nicht.“

Jeder sorgt sich um seine Zukunftssicherheit. Einige kaufen sich Versicherungen, andere setzen ihre Hoffnung in ihre Kinder. Andere wieder sind einfach ängstlich und berechnend. Als David ein Flüchtling war, befand er sich in Unsicherheit. Aber er fand wahre Sicherheit in Gott. Er erkannte die Souveränität Gottes im Leben und im Tod an. Gott gab ihm viele gute Dinge, aber nichts war so wertvoll wie Gott selbst. David bekannte: „Ich weiß von keinem Gut außer dir.“

David redete nicht nur zu Gott, er hörte auch auf ihn. Er pries Gott, und sein Herz freute sich. Weil er Gott gehorchte, konnte er durch nichts erschüttert werden. Er setzte sich keine weltlichen Ziele, er hatte den Herrn allezeit vor Augen. Er konnte sich freuen, weil er den Auferstehungsglauben besaß. Die Grube war nicht sein Ende. Er setzte seine Hoffnung auf das ewige Reich Gottes. Deswegen konnte er den Weg zum Leben gehen und alle Elemente der Furcht und des Todes überwinden.

Gebet: Herr, vergib mir, dass ich meine Hoffnung auf Menschen oder Dinge gesetzt habe. Hilf mir, dich allezeit vor Augen zu haben. Danke, dass du mir das ewige Leben gibst.

Ein Wort: Ich habe den Herrn allezeit vor Augen