Dezember 16

Ich bin oft gereist

2. Korinther 11,16-33 (26)

„Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr von meinem Volk, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern;“

Paulus wird dazu gezwungen, sich als Apostel auszuweisen. Er empfindet das Ganze als töricht, dennoch macht er dies um des Evangeliums willen. Was ist ausschlaggebend, ein Apostel Jesu Christi zu sein? Ist es die Herkunft? Ist es die Zugehörigkeit? Paulus legt darauf kaum Wert. Entscheidend ist, welche Leiden und Mühen man als Apostel für die Mission Jesu Christi trägt. Paulus zählt einige seiner Leiden auf: „Ich habe mehr gearbeitet; ich habe mehr Schläge erlitten; ich bin oft in Todesnöten gewesen; ich habe fünfmal vierzig Geißelhiebe weniger einen erhalten; ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, […] in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße, …“ Es ist überhaupt ein Wunder Gottes, dass Paulus doch am Leben geblieben ist. Darüber hinaus hat er täglich Sorge für alle Gemeinden. Hierdurch erkennen wir, wer wahrhaft ein Apostel Jesu Christi sein kann. Wer für die Gemeinde leidet und sich um sorgt, der darf zu der Gemeinde etwas sagen.

Gebet: Lieber Vater, hilf mir, auf irgendeine Art und Weise die Mission zu betreiben und dafür auch Leiden auf mich zu nehmen.

Ein Wort: Leiden und Mühen des Apostels