Dezember 16

Die Waffen unsres Kampfes

2. Korinther 10,1-11 (4a)

„Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören.“

Paulus benutzt in diesem Text das militärische Bild von Waffen, Kampf, Festungen, Zerstören und Gefangennehmen. Damit schildert er, dass sein Glaubensleben kein erholsamer Sparziergang ist, sondern ein Kampf um Leben und Tod. Sein Kampf ist jedoch weder militärischer noch fleischlicher Art, er gebraucht keine von den üblichen „fleischlichen Waffen“ wie List, Diplomatie, Lüge und Gewalt. Denn er hat bereits im Vers 1 erklärt, dass die Sanftmut und Güte Christi der Maßstab seiner Handlungen sind. Wogegen kämpft er so hart? Er führt einen Kampf gegen die Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes. Denn unser Ungehorsam gegen Gott kommt aus unserem Gedanken. Unsere Wiederstände gegen die Erkenntnis Gottes beginnen mit den hochmütigen Gedanken. Paulus weiß klar, dass der Feind, Satan, im Gedanken des Menschen spielt und darin thront. Darum will er die falschen und trügerischen Gedanken zerstören. Dafür will er seine Vollmacht, die ihm von Gott gegeben ist, gebrauchen. Hierdurch lernen wir kennen, wie wichtig es ist, dass wir zuerst unsere trügerischen Gedanken zerstören sollen. Wie können wir das schaffen? Durch die Erkenntnis Gottes können wir den Zustand unserer Gedanken messen. Das Evangelium ist die Grundlage für die Erneuerung.

Gebet: Lieber Vater, hilf mir, meine falschen und trügerischen Gedanken zu zerstören.

Ein Wort: Das Glaubensleben ist ein innerer Kampf