Dezember 16

Wer da sät im Segen

2. Korinther 9,1-15 (6)

„Ich meine aber dies: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“

Im Bezug auf Spenden haben wir manchmal im Herzen Konflikte, ob wir unser Geld zum guten Zwecke spenden sollen oder nicht. Denn aus Geiz oder aus Verlustgefühl zögern wir, fröhlich mit Zuversicht zu geben. Solche innere Widerstände gibt es bei allen Menschen, so gläubig sie auch sein mögen. Das kommt daher, weil wir denken, dass wir durch Spenden unser Geld verlieren. Was sagt Paulus dazu? Paulus vergleicht die Segensgabe für die Geldsammlung mit dem Säen des Samens. Das Geben ist wie ein Säen. „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“ Dieses Prinzip vom Säen und Ernten versteht jedermann. Dafür gibt es keine Einwände. Darum sät man reichlich und erwartet dann eine reichliche Ernte. Das ist für die Gläubigen ein neuer Gedanke: Das Geben ist kein endgültiger Verlust, sondern erntet als eine reichliche Gabe zurück. So muss man denken, wenn man spendet. Unsere Segensgabe ist wie das Säen des Samens. Wenn wir reichlich geben, werden wir reichlich ernten. Gott wird das tun. Gott kann machen, dass wir in allen Dingen allezeit volle Genüge haben und noch reich sind zu jedem guten Werk. Darum sollen wir aufgrund des Prinzips vom Säen und Ernten fröhliche Geber sein, die Gott reichlich segnet.

Gebet: Lieber Vater, ich verstehe nun, dass das Geben wie ein Säen ist. Hilf mir, darum im Segen zu säen.

Ein Wort: Der wird auch ernten im Segen