Dezember 16

Die Helfer bei der Geldsammlung

2. Korinther 8,16-24 (20.21)

„So verhüten wir, dass uns jemand übel nachredet wegen dieser reichen Gabe, die durch uns überbracht wird. Denn wir sehen darauf, dass es redlich zugehe nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.“

Wir hören gelegentlich von Korruptionsskandalen bei Hilfsorganisationen. Das entmutigt die freiwilligen Spender. Wenn so etwas Übles in der christlichen Gemeinde passieren würde, dann würde dies den Todesschuss für die Gemeinde bedeuten. Paulus sammelt nun eine große Spende, um den armen Gläubigen in Jerusalem zu helfen. Seine Feinde und Kritiker würden nicht zögern, ihm vorzuwerfen, dass er einen Teil der Sammlung für persönliche Zwecke verwenden würde. Solche üble Nachrede könnte Menschen dazu bringen, an der Ehrlichkeit des Paulus zu zweifeln und sich von ihm zu distanzieren. Zu welchen Maßnahmen greift Paulus, um derartige Beschuldigungen von vornherein auszuschließen? Er stellt Helfer auf, die mit ihm zusammen das Geld nach Jerusalem bringen sollen. Diese Helfer sollen nicht irgendjemand sein, sondern alle sind Männer, die von allen Gemeinden erprobt und anerkannt sind. Alle vier werden in diesem Abschnitt aufgezählt: Paulus, Titus und zwei andere Abgesandte der Gemeinden. Solch eine Maßnahme zu ergreifen, ist die praktische Weisheit des Paulus.

Gebet: Lieber Vater, wir leben in einer Zeit von Fake-News. Hilf uns, in praktischen Sachen sorgfältig zu sein.

Ein Wort: Sondern auch vor den Menschen