Dezember 16

Die Geldsammlung für die Gemeinde

2. Korinther 8,1-15 (9)

„Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.“

Die Geldsammlung von den Gläubigen ist in der Tat keine leichte Sache. Jedoch ist die reichliche Spende für die armen Gläubigen eine praktische Übung in der christlichen Liebe. Darin kann man die Liebe eines Christen prüfen, ob sie rechter Art sei. Die Gemeinde zu Korinther hatte sich schon längst vorgenommen, den armen Christen in der Urgemeinde Jerusalem zu helfen und für sie Geld zu sammeln, aber dies hatte sich immer wieder hingezogen. Nun ergreift Paulus erneut diese Sache und ermahnt die Korinther zur aktiven Beteiligung an der Geldsammlung. Wie ermutigt er sie dazu? Zuerst nennt er das Vorbild der Gemeinden Mazedoniens. Denn diese Christen spendeten, so viel sie konnten, ja noch mehr, und sie taten es ohne Aufforderung, obwohl sie selbst sehr arm waren. Wie konnten sie so großzügig handeln? Denn sie haben die Gnade Jesu Christi erkannt und diese ausgeübt. Was ist die Gnade Jesu Christi? „Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ Durch seine Armut sind wir reich geworden und werden wir reich. Wenn wir diese Gnade Jesu Christi kennen, werden wir nicht mehr geizig sein, sondern freiwillig auch unser Geld spenden, denn wir wissen, dass unser Reichtum durch seine Gnade geworden ist.

Gebet: Lieber Jesus, durch deine Armut sind wir in allem reich geworden. Lasst uns diese Gnade weiter geben.

Ein Wort: Ihr kennt ja die Gnade Jesu Christi