Dezember 16

Eine große Freude

Nehemia 12,27-47 (43)

„Und es wurden an diesem Tage große Opfer dargebracht, und sie waren fröhlich, denn Gott hatte ihnen eine große Freude gemacht, sodass sich auch die Frauen und Kinder freuten, und man hörte die Freude Jerusalems von ferne.“

Nachdem so viele innere und äußere Widerstände überwunden waren, kam der Tag, an dem die erneuerte Stadtmauer mit einem großen Dankfest eingeweiht wurde. Hierfür kamen die Musiker unter den Leviten aus der ganzen Umgebung in Jerusalem zusammen. Zwei große Dankchöre zogen vom südwestlich gelegenen Taltor aus in gegenläufiger Richtung auf der Mauer um die Stadt, bis sie am Tempel zusammentrafen. Der eine wurde von Esra, der andere von Nehemia begleitet. Sie sangen Danklieder, und es wurden Gott Dankopfer dargebracht. Ihre Freude umfasste alle Bewohner bis hin zu den kleinen Kindern und diese Freude war bereits von weitem zu hören. Ihre Freude kam nicht daher, dass sie selbst etwas Großartiges geleistet hätten, sondern dass Gott sie gesegnet und ihnen eine große Freude bereitet hatte. Die Juden hatten auch Freude an den Priestern und Leviten, die Gott von Herzen dienten, und brachten deshalb gerne ihre Abgaben, um sie zu unterstützen. Wenn wir mit Gottes Hilfe unser Ziel erreicht haben, sollen auch wir uns Zeit nehmen, uns in Gott zu freuen und ihm zu danken. Unsere Freude ist ein sichtbares und wichtiges Zeugnis für die Menschen in unserer Umgebung.

Gebet: Herr, in dir finde ich wahre Freude. Lass mich dir von Herzen danken.

Ein Wort: Gott ist die Quelle unserer Freude