Dezember 16

Ein tiefgehendes Bekenntnis

Nehemia 9,1-37 (3)

„Und sie standen auf an ihrem Platz, und man las vor aus dem Buch des Gesetzes des HERRN, ihres Gottes, drei Stunden lang, und drei Stunden bekannten sie und beteten an den HERRN, ihren Gott.“

Das intensive einwöchige Bibelstudium war nicht ohne Wirkung geblieben. Es kam zu einer geistlichen Erweckung. Die Israeliten kamen zwei Wochen nach dem Laubhüttenfest erneut zusammen, um Buße zu tun, zu fasten und ihr Leben vor Gott zu reinigen. Nach einem erneuten dreistündigen Bibelstudium bekannten sie drei Stunden lang ihre Sünde und beteten Gott an. Im Gebet erinnerten sie sich an Gottes Eigenschaften und an Gottes Geschichte mit seinem Volk. Aus seiner Gnade hatte Gott mit Abraham einen Bund geschlossen. Gott war diesem Bund immer treu geblieben. Er hatte sein Volk aus der Sklaverei in Ägypten befreit, durch das Rote Meer hindurchgeführt und sie in einer Wolken- und Feuersäule geleitet. Er hatte ihnen sein lebendiges Wort gegeben und sie in der Wüste versorgt. Er hatte sie in das verheißene Land gebracht. Doch obwohl Gott immer treu war, war sein Volk ihm immer wieder untreu geworden, indem sie sein Wort missachteten. Die babylonische Gefangenschaft war die Folge ihrer Sünde, Gott in der Zeit des Segens nicht zu ehren und ihm nicht zu dienen. Nun waren sie Knechte im verheißenen Land und in großer Not. Doch in Gott gab es noch Hoffnung für sie.

Gebet: Herr, du bist treu, auch wenn ich selbst untreu bin. Lass mich durch die Buße zu dir umkehren.

Ein Wort: Gott ist treu