Dezember 16

Furcht und Entmutigung überwinden

Nehemia 3,33-4,17 (4,8)

„Und als ich sie besah, machte ich mich auf und sprach zu den Vornehmen und Vorstehern und dem übrigen Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen; gedenkt an den Herrn, der groß und schrecklich ist, und streitet für eure Brüder, Söhne, Töchter, Frauen und Häuser!“

Als Gottes Werk gut vorankam, traten die Feinde Gottes auf den Plan. Ihr Spott enthielt eine versteckte Drohung. Als Nehemia sich nicht einschüchtern ließ, planten sie einen Angriff, um die Fertigstellung der Mauer zu verhindern. Nehemia erfuhr von ihrem Plan und traf Vorbereitungen durch Wachen und Gebet. Doch die Bauarbeiter kamen an ihre menschliche Grenze. Neben der Furcht vor einem Angriff wurden sie entmutigt, weil das Multitasking von Bauarbeit und Verteidigungsbereitschaft sowie der Bauschutt ihnen zu viel wurde. Furcht und Entmutigung sind starke Waffen des Teufels, mit denen er uns die innere Kraft rauben möchte. In dieser Situation richtete Nehemia die Augen des Volkes erneut auf den Herrn, der groß und furchtbar ist und für sie streitet. Auch nachdem die Feinde abgezogen waren, blieben alle in Verteidigungsbereitschaft. Auch heute möchte der Teufel Gottes Werk durch Furcht und Entmutigung behindern. Manchmal scheint uns dann unser Glaubensleben über den Kopf zu wachsen. In einer solchen Zeit können wir an unseren Herrn Jesus gedenken, der für uns am Kreuz den Sieg bereits erstritten hat, und neue Kraft schöpfen.

Gebet: Herr, Furcht und Entmutigung machen mich innerlich erschöpft. Hilf mir heute, an Jesus zu gedenken, der jederzeit auf meiner Seite steht.

Ein Wort: Gedenke an den Herrn!