Oktober 2

Steh auf, HERR, erhebe deine Hand!

Psalm 10,1-18 (12)

„Steh auf, HERR! Gott, erhebe deine Hand! Vergiss die Elenden nicht!“

Der Psalmist hat mit Zweifeln und Furcht zu kämpfen, wenn er gottlose Menschen sieht, die ihren Übermut mit den Unschuldigen und Hilflosen treiben.

Menschen sind zu allen bösen Taten fähig, wenn sie keinen Raum für Gott in ihren Gedanken haben. Solche Menschen sind stolz, sie meinen, dass das Gesetz für andere da sei, aber nicht für sie. Gewissenlos zerstören sie Schwächere, um ihren eigenen Gewinn zu erzielen. Es ist für uns nicht leicht, solche Menschen von Gottes Sicht aus zu betrachten. Es ist einfach, sie zu beneiden, uns vor ihnen zu fürchten oder ihre Beute zu werden.

Der Herr sieht und weiß es. Er hilft denen, die sich ihm anbefehlen. Er erhört das Schreien derer, die ihn anrufen. Er ist König für immer und ewig. Der Mensch ist von der Erde. Wenn der Herr seine Hand erhebt, kann der Mensch nicht mehr trotzen.

Gebet: Herr, hilf mir, dir jeden Tag Raum in meinen Gedanken zu schaffen, damit ich nicht stolz werde. Hilf mir, mich dir ganz anzuvertrauen und böse Menschen nicht zu fürchten.

Ein Wort: Steh auf, Herr, erhebe deine Hand