Oktober 2

Zur rechten Zeit

4. Mose 28,1-31 (2)

„Gebiete den Israeliten und sprich zu ihnen: Ihr sollt achthaben, dass ihr zur rechten Zeit meine Opfergabe darbringt als Feueropferspeise mir zum lieblichen Geruch.“

In Kapitel 28 und 29 erinnerte Gott sein Volk noch einmal an die Opfer und Feste. Gott ist der Schöpfer aller Dinge. Er benötigte die Opfer der Israeliten nicht. Vielmehr setzte Gott diese Opfer ein, damit das Volk in der Liebesbeziehung mit ihm durch Dank und Gehorsam bleiben könnte. In diesem Kapitel werden fünf verschiedene Opfer erwähnt. Das tägliche Opfer (3ff), das Opfer am Sabbat (9ff), das Opfer am Monatsanfang (11ff), das Opfer zum Passafest (16ff) und das Opfer der Erstlinge. Vers 2 betont vor allem, dass es wichtig ist, zur rechten Zeit die Opfergaben Gott darzubringen. Wer keine anderen Götter hat neben dem lebendigen Gott und wer Gott von ganzem Herzen liebt (2. Mose 20,3; 5. Mose 6,5), wird Gott immer rechtzeitig seine Opfergabe bringen. Auch wir opfern Gott verschiedene Opfer. Wir sollten Gott täglich ein Dankopfer bringen, dass er uns ein neues Leben in Christus gegeben hat. Das tägliche Opfer der Apostel war es, ein Zeuge Jesu zu sein (Apg 4,20). Wer wöchentlich tiefe Gemeinschaft mit Gott in seinem Wort hat, wer monatlich Gott seinen Zehnten opfert und sich in der Osterzeit von ganzem Herzen an Gottes Gnade erinnert, wird stets in der Liebesbeziehung mit Gott wachsen. Paulus fordert uns sogar auf, unser ganzes Leben als ein Opfer darzubringen, das allein ist ein vernünftiger Gottesdienst (Röm 12,1).

Gebet: Herr, lass mein ganzes Leben ein Opfer sein.

Ein Wort: Opfere Gott zur rechten Zeit!