Oktober 2

Ein Hirte für Gottes Volk

4. Mose 27,1-23 (16.17)

„Der HERR, der Gott des Lebensgeistes für alles Fleisch, wolle einen Mann setzen über die Gemeinde, der vor ihnen her aus und ein geht und sie aus und ein führt, damit die Gemeinde des HERRN nicht sei wie die Schafe ohne Hirten.“

Die Töchter Zelofhads forderten das Erbteil ihres Vaters. Mose brachte ihre Sache vor Gott. Gott gewährte ihnen das Erbgut ihres Vaters. Mose war wirklich ein guter Hirte für sein Volk, der sich sorgfältig um die einzelnen Menschen und ihre Anliegen kümmerte und damit zu Gott kam. Es war nun die Zeit für Mose gekommen, sich zu seinen Vätern zu versammeln. Weil Mose einmal Gott vor den Israeliten nicht geheiligt und ihm nicht gehorcht hatte, durfte er nur von dem Berg Nebo aus das verheißene Land sehen. Mose haderte deshalb nicht mit Gott. Er fing auch nicht an, sich mit sich selbst zu beschäftigen, endlos über seine Sünde nachzudenken oder seine Gerechtigkeit zu behaupten, dass er sich so viel für das Volk hingegeben hatte. Stattdessen dachte er an das Volk, seine Schafe. Er wusste, dass das Volk einen Hirten brauchte, der vor ihnen aus- und eingeht, damit sie in der Liebesbeziehung mit Gott bleiben und wachsen könnten. Ein Schaf ohne einen Hirten geht in die Irre, so würde auch Israel ohne einen Hirten in die Irre gehen. Gott erhörte das Gebet von Mose und stellte Josua als Nachfolger von Mose auf. Gott legte Moses Vollmacht auf Josua, damit Israel Josua gehorchte.

Gebet: Herr, hilf mir, nicht an mich selbst zu denken, sondern an dein Volk, damit es nicht wie Schafe ohne Hirten bleibt. Herr, stelle Hirten für mein Volk auf!

Ein Wort: Herr, stelle Hirten auf!