Oktober 2

Pinhas‘ Eifer für den Herrn

4. Mose 25,1-18 (11)

„Pinhas, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron, hat meinen Grimm von den Israeliten gewendet durch seinen Eifer um mich, dass ich nicht in meinem Eifer die Israeliten vertilgte.“

Die traurigen Ereignisse in diesem Kapitel sind eine Folge des bösen Einflusses von Bileam (31,16). Dennoch ist jeder Mensch für seine eigene Sünde verantwortlich. Gott bestrafte die Hurerei und den Götzendienst seines Volkes. Durch die Hurerei mit den Töchtern der Moabiter kam der Götzendienst in das Lager der Israeliten. Gott hatte sie mehrfach vor diesen Sünden gewarnt (3. Mose 26,1). Gottes Zorn entbrannte über Israel und er befahl Mose, alle Oberen des Volks aufzuhängen und die Leute zu töten, die sich an Baal-Peor gehangen hatten. Dass in der Zeit des Gerichtes Gottes, Simri, der Sohn des Obersten einer Sippe (14), die Dreistigkeit besaß, vor den Augen von Mose und den Augen des Volkes eine midianitische Frau ins Lager zu bringen, war für Pinhas, dem Enkel Aarons, nicht erträglich. Er ging in die Kammer Simris und durchstach diesen und die Frau. Da hörte die Plage auf. Durch den Eifer Pinhas‘ für den Herrn wurde der Eifer Gottes gestoppt (2. Mose 20,3-5). Pinhas hatte nicht berechnet, dass Simri und die Frau Kinder angesehener Männer waren. Für seinen Eifer bekam er den Bund des Friedens, durch diesen wurde seinen Nachkommen das ewige Priestertum zuteil. Der Schriftgelehrte Esra war ein Nachkomme Pinhas‘ (Esra 7,5).

Gebet: Herr, hilf mir, nicht zu berechnen, sondern den Eifer des Pinhas‘ für dich zu haben.

Ein Wort: Eifer für den Herrn