Oktober 2

Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen

4. Mose 24,11-25 (17)

„Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich schaue ihn, aber nicht von Nahem. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen und wird zerschmettern die Schläfen der Moabiter und den Scheitel aller Söhne Sets.“

Bileam hatte Israel dreimal gesegnet und nicht verflucht. Deshalb erhielt er von Balak weder Ehre noch einen Lohn (11). Gott wollte ihn viel reicher belohnen, indem er ihm die Verheißung über Jesus gab. Durch die Verheißung hätte er Gott als seinen Gott annehmen können und erkennen können, warum Gottes Volk nicht verflucht werden konnte. Der lebendige Gott hatte zudem mehrfach zu Bileam gesprochen, aber er nahm die Verheißung selbst nicht an und verstand sie nicht. Er lebte in dem Irrtum des Geldes (Jud 11). Er suchte einen Lohn in Form von Geld. Er war ein fleischlich gesinnter Mensch und lebte damit in Feindschaft mit Gott (Röm 8,6.7). Als er keinen Lohn in der Welt erhielt, wurde er zum Feind Gottes. Er verführte Gottes Volk zur Hurerei und zum Götzendienst (Offb 2,14;31,16). Der Name Bileam war passend für ihn, er bedeutet übersetzt „Verschlinger des Volkes“. Gott strafte ihn (31,8). Ganz anders waren die Weisen aus dem Morgenland in Matthäus 2, die Ehre und Geld in der Welt verließen, um dem Stern aus Jakob zu folgen. Sie erhielten große Freude, als sie mit ihrem ganzen Leben den Messias anbeteten (Mt 2,10.11).

Gebet: Herr, danke für Jesus, den Stern aus Jakob. Hilf mir, nicht fleischlich gesinnt zu sein wie Bileam, sondern geistlich gesinnt wie die Weisen.

Ein Wort: Folge dem Stern und nicht der Welt!