Oktober 2

Denn der HERR hält mich

Psalm 3,1-9 (6)

„Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich.“

„Ach HERR, wie sind meiner Feinde so viel und erheben sich so viele wider mich!“ (2) Es gibt Zeiten, in denen uns Feinde von innen und außen zu überwältigen drohen. Um uns herum gibt es viele, die uns entmutigen, indem sie sagen: „Gott hilft dir nicht.“ Was können wir dann tun? Als David sich in solch einer Situation befand, betete er.

Eine Zeit der Schwierigkeiten ist gerade die Zeit, in der wir die Liebe und Kraft Gottes erfahren dürfen. Gott ist unser Schild. Er wird uns nicht nur beschützen, sondern er wird die Zeit der Not in eine Zeit des Sieges umwandeln. Wenn ich laut zu ihm schreie, dann erhört er mich von seinem heiligen Berge. Er gibt mir solch tiefen Frieden und Sicherheit, dass jede Furcht aus meinem Herzen ausgetrieben wird. Ich kann in Frieden liegen und schlafen, selbst wenn sich viele Tausende meiner Feinde ringsum gegen mich aufstellen. Ich brauche die Feinde nicht zu hassen und auch nicht nach Rache zu sinnen, weil Gott selbst sich mit ihnen befassen wird.

Gebet: Herr, in Zeiten der Not rufe ich zu dir. Vertreibe die Furcht aus meinem Herzen und stütze mich mit deiner Gegenwart. Verfahre mit deinen Feinden nach deiner Weise.

Ein Wort: Bei dem Herrn findet man Hilfe