Oktober 2

Der Sieg über Sihon und Og

4. Mose 21,11-35 (24)

„Israel aber schlug ihn mit der Schärfe des Schwerts und nahm sein Land ein vom Arnon bis an den Jabbok und bis zu den Ammonitern; das Gebiet der Ammoniter aber reichte bis Jaser.“

Die Israeliten zogen friedlich weiter durch das Land der Moabiter, wie es Gott gesagt hatte (5. Mose 2,18.29), bis zum Fluss Arnon, der die Grenze zwischen Moab und den Amoritern bildete. Wie die Edomiter weigerten sich auch die Amoriter, Israel durch ihr Land ziehen zu lassen. Bei Jahaz griff Sihon, der König der Amoriter, mit seinem Heer die Israeliten an. Auch diesmal siegten die Israeliten mit der Hilfe Gottes (5. Mose 2,31). Sie schlugen die Amoriter mit der Schärfte des Schwertes und nahmen ihr Land ein. Israel zog danach weiter nach Norden, um Baschan zu erobern, das Reich des Amoriterkönigs Og. Als der König Og, der ein Riese war (5. Mose 3,11), sie angriff, verhieß Gott ihnen den Sieg (34). Das ganze Kriegsvolk des Königs von Baschan wurde vernichtend geschlagen und 60 befestigte Städte erobert (5. Mose 3,4). Als 38 Jahre zuvor die Kundschafter von der Stärke der Feinde berichtet hatten, vor allen von den Riesen, war Israel in Unglauben gefallen. Sie wollten damals zwar das verheißene Land besitzen, aber sie waren nicht bereit gewesen, auch dafür zu kämpfen. Gottes Wille ist, dass sein Reich komme (Mt 6,10). Wir müssen wie Israel bereit sein, für die Ausbreitung seines Reiches zu kämpfen. Wir brauchen dafür das Schwert des Geistes, das Wort Gottes (Eph 6,17).

Gebet: Herr, hilf mir, mit der Schärfe deines Wortes auch gegen „Riesen“ zu kämpfen und das Land einzunehmen.

Ein Wort: Nimm das Land ein!