Oktober 2

Die eherne Schlange

4. Mose 21,1-9 (9)

„Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.“

Nach der 30-tägigen Trauer um Aaron am Berg Hor (an der Grenze des Landes der Edomiter) zog das Volk weiter. Der König von Arad, der im Südland wohnte, fühlte sich von den herannahenden Israeliten bedroht und griff sie an. Als jedoch die Israeliten in ihrer Notlage auf Gott vertrauten, konnten sie ihren ersten Sieg erlangen. Doch ihr Dank für diesen Sieg war nicht von langer Dauer. Wie ihre Väter fingen sie an, gegen Gott und Mose zu murren, als ihnen ihre Wanderung zu beschwerlich wurde und sie kein Wasser und nur magere Speise hatten. Da sandte der Herr als Strafe feurige Schlangen, so dass viele starben. Die Israeliten erkannten ihre Sünde und baten Mose, den Herrn zu bitten, die Schlangen wieder von ihnen zu nehmen. Gottes Antwort auf Moses Fürbitte war die Anweisung, eine eherne Schlange zu machen und sie hoch aufzurichten. Wer gebissen worden war und sie ansah, sollte leben. Jesus greift diese Geschichte im Gespräch mit Nikodemus auf, um ihn den Weg der Errettung zu erklären. Jesus wurde am Kreuz wie die Schlange erhöht (Joh 3,14). Wir sind alle von der Schlange gebissen (Röm 3,23) und das Gift der Sünde ist in uns. Wie damals gibt es auch heute nur einen Weg der Errettung, indem wir im Glauben auf das Kreuz Jesu blicken. Alle eigenen Rettungsversuche sind sinnlos und tödlich!

Gebet: Herr, danke, dass du Jesus am Kreuz erhöht hast. Hilf mir, im Glauben auf Jesus zu blicken.

Ein Wort: Blicke nur auf das Kreuz!