Oktober 2

Die Traurigkeit nach Gottes Willen

2. Korinther 7,1-16 (10)

„Denn die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Umkehr, die niemanden reut; die Traurigkeit der Welt aber wirkt den Tod.“

In diesem Vers wird der Unterschied zwischen göttlicher und weltlicher Trauer deutlich. Göttliche Traurigkeit bewirkt echte Umkehr, dass man sich entscheidet, die gedankenlos begangene Sünde nicht mehr zu wiederholen. Die Korinther hatten einst durch ihr gedankenloses Verhalten Paulus und andere Brüder in Betrübnis gebracht. Sie erkannten nun gemäß dem Willen Gottes ihre Sünde, dass es sie reute und dass sie alles dafür taten, um diese Sünde nicht mehr zu begehen und zu Gott umzukehren. Ihre echte Reue und Umkehr führte zur Seligkeit. So hatten sie Paulus und seinen Mitarbeiter Titus wieder herzlich aufgenommen. Es gibt aber auch die Traurigkeit der Welt. Diese Traurigkeit kommt dadurch zustande, dass man sich über die Konsequenzen der Sünde ärgert. Wenn sie für ihre Sünden nicht bestraft werden, begehen sie dieselbe Sünde wieder und wieder. Es ist keine echte Trauer. Denn es gibt bei ihnen keine Umkehr, keine echte Buße. Die echte Traurigkeit dagegen bringt zu der Einsicht, dass das, war wir getan haben, falsch war; wir bedauern nicht bloß die Folgen unserer Sünde, sondern die Sünde selbst. Die echte Reue hilft uns, Sünden wegzuwerfen und den Willen Gottes zu tun.

Gebet: Lieber Vater, hilf mir, göttliche Trauer zu haben.

Ein Wort: Echte Umkehr wirkt zur Seligkeit