Oktober 2

Gemeinschaft mit den Ungläubigen?

2. Korinther 6,11-18 (14)

„Zieht nicht unter fremdem Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat Gerechtigkeit zu schaffen mit Gesetzlosigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?“

Ein Joch dient dazu, zwei oder mehrere Zugiere einzuspannen, damit diese einen Pflug oder einen Wagen zusammen ziehen können. Das Bild des Joches wird oft und gerne für das einträchtige Zusammenleben und Zusammenwirken von Menschen gebraucht. So können Eheleute als „Jochpartner“ bezeichnet werden. Unter dem gleichen Joch können und sollen aber nur gleiche Tiere miteinander ziehen. Die Gläubigen können und sollen nicht mit den Ungläubigen an einem Strang ziehen. Denn sie sind voneinander so verschieden, so wie sich die Gerechtigkeit von der Gesetzlosigkeit oder das Licht von der Finsternis unterscheidet. Paulus fordert die Christen zu einer klaren Trennung von den Ungläubigen auf. Er stellt ihnen die Frage: „Wie stimmt Christus überein mit Beliar?“ Die Gläubigen sind durch den Glauben an Jesus zum Tempel des lebendigen Gottes geworden. Jesus Christus ist für sie Gott der Herr. Die Ungläubigen aber lehnen diesen Jesus ab und bleiben unter der satanischen Herrschaft gefangen, ob sie es wahrhaben wollen oder nicht. Darum spricht der allmächtige Herr: „Verlasst sie und trennt euch von ihnen! Dann will ich euch annehmen. ich werde euer Vater sein, und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein.“ (17.18)

Gebet: Herr Jesus, gib mir klare Einsicht und eine klare Entscheidung!

Ein Wort: Zieh nicht am Joch mit den Ungläubigen