Oktober 2

So will ich dir Völker zum Erbe geben

Psalm 2,1-12 (8)

„Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.“

Wir leben in einer Welt, die sich in Rebellion gegen Gott befindet. Menschen, die gegen Gott rebellieren, halten seine souveräne Herrschaft fälschlicherweise für Ketten, die sie fesseln. Aber Rebellion gegen Gott bringt keine guten Früchte hervor und führt letztendlich zur Zerstörung.

Der Gesalbte Gottes ist der Messias, der Sohn Gottes. In Apostelgeschichte 4,23-28 lesen wir, dass Petrus und Johannes durch die Prophezeiung über den Christus in diesem Psalm gestärkt und ermutigt wurden. Sie erkannten darin, dass Gott souverän ist, und dass die Kreuzigung Christi und die Verfolgung seiner Knechte die Erfüllung der Prophezeiung Gottes waren. Dieser Psalm endet nicht mit dem Leiden. Er sieht den Sieg voraus und verkündet laut die Souveränität Gottes. Als Christus seine Jünger in die ganze Welt sandte, damit sie das Evangelium predigten, erhob er auf diese Weise Anspruch auf sein Erbe.

Gebet: Herr, gib uns um deines Namens willen die Völker zum Erbe und die Enden der Welt zum Eigentum.

Ein Wort: Warum rebellieren die Menschen gegen Gott?