Oktober 2

Gottes Gnade nicht vergeblich empfangen

2. Korinther 6,1-10 (1.2)

„Als Mitarbeiter aber ermahnen wir euch, dass ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfangt. Denn er spricht (Jesaja 49,8): ‚Ich habe dich zur willkommenen Zeit erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen.’ Siehe, jetzt ist die willkommene Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!“

In der Gnade Gottes ist unser Altes vergangen und das Neue ist geworden. Das haben wir uns nicht selbst verdient, sondern das alles kommt von Gott. Gott hat es uns aus Gnade gegeben. Paulus ermahnt uns, dass wir diese Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen sollen. Er gibt uns dafür sein eigenes Beispiel. Paulus bekam von Gott die Gnade, ein Diener Jesu Christi und ein Apostel der Heiden zu sein. Dies war wirklich Gottes Gnade für ihn. Um diese Gnade Gottes nicht vergeblich zu empfangen, hat er sein Bestes dafür getan, um der Gnade Gottes entsprechend zu leben: in großer Geduld, in Trübsal, in Nöten, in Ängsten, in Schlägen, in Gefängnissen, in Verfolgungen, in Mühen, in Wachen, im Fasten, in Lauterkeit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungefärbter Liebe, in dem Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes. Auch uns ist die Gnade Gottes zuteil geworden. Auch wir sollen unser Bestes dafür tun, um der Gnade Gottes entsprechend zu leben. Wir sollen dies nicht auf morgen verschieben. Jetzt ist die willkommene Zeit! Jetzt ist der Tag des Heils!

Gebet: Lieber Vater, hilf mir, deine Gnade in Jesus nicht vergeblich zu empfangen.

Ein Wort: Siehe, jetzt ist die willkommene Zeit!