Oktober 2

Jeder empfängt seinen Lohn

2. Korinther 5,1-10 (10)

„Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dass ein jeder empfange nach dem, was er getan hat im Leib, es sei gut oder böse.“

Vers 1 beginnt mit „Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird…“ – damit ist unser Tod gemeint. Ja, wir alle sind Sterbende. Noch eine kurze Zeit, und wir müssen sterben. Was geschieht nach unserem Tod? Hebräer 9,27 sagt: „Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Zwar kann niemand dem Tod entgehen, man kann aber den ewigen Tod vermeiden. Wer den Sohn Gottes als seinen Heiland im Himmelreich hat, geht in das Himmelreich, in die wahre Heimat. Wer aber seinen Heiland nicht im Himmelreich hat, der weiß nicht, wohin er gehen soll. Das wird am Richterstuhl Christi offenbar werden. Dort werden unsere Lebenswerke vor den Augen des Herrn Jesus Christus offenbar. Ein jeder empfängt dann seinen Lohn nach seinen Werken, es sei gut oder böse. Wer wie Paulus hingebungsvoll für das Werk Gottes gearbeitet hat, der empfängt einen guten Lohn. Wer aber nur andere kritisiert hat, nur einen bösen. In diesem Sinne war dies für einige Christen in Korinth eine ernste Warnung. Wir müssen uns bewusst machen, wie ernst das Gericht Gottes sein wird.

Gebet: Lieber Vater, wir sind Sterbende. Hilf uns, noch bei Lebzeiten durch den Glauben gute Werke zu tun und deinen guten Lohn zu empfangen.

Ein Wort: Glaube ohne Werke ist tot