Juni 29

Die frohe Botschaft

Jesaja 52,1-15 (7)

„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!“

Gott will seine Boten zu seinem Volk aussenden, um seine frohe Botschaft zu verkündigen. Denn sein Volk befindet sich in einem Zustand als wären sie verkauft unter den Feinden. Das Volk lebt im fremden Land in den Fesseln ihres Jochs und leidet unter Gewalt. Diese Art der Gefangenschaft hatte Israel einst in Ägypten erfahren. Gott hatte es erlöst. Nun will Gott sein Volk wiederum erlösen. Darum spricht der Herr: „Ihr seid umsonst verkauft, ihr sollt auch ohne Geld ausgelöst werden.“ Gott berechnet ihre Erlösung nicht. Gott will um seines Namens willen sein Volk erlösen, weil sonst sein Name den ganzen Tag unter den Heiden gelästert wird. Darum soll das Volk an dem Tag der Errettung den Namen Gottes erkennen: „Hier bin ich!“ Da Gott seine Erlösung fest beschlossen hat, sendet er zuvor seine Boten zu seinem Volk. Sie verkündigen Frieden. Frieden ist die Folge der Freiheit. Die Boten predigen Gutes. Die Boten verkündigen Heil. Da muss das Unheil verschwinden. Im Mittelpunkt der Botschaft muss der Urheber der frohen Botschaft selbst stehen: „Dein Gott ist König!“ Wenn wir Gott als König erkennen und ihm so gehorchen, wird uns Frieden, Gutes und Heil widerfahren.

Gebet: Lieber Vater, du bist ein Gott, der da spricht: „Hier bin ich!“ Du bist mein König. Ich höre deine frohe Botschaft und nehme Frieden, Gutes und Heil dankbar an.

Ein Wort: Dein Gott ist König!