Juni 29

All sein Tun ist Wahrheit

Daniel 4,25-34 (34)

„Darum lobe, ehre und preise ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz einherschreitet, den kann er demütigen.“

Ein Jahr nach seinem Traum hatte Nebukadnezar die Ermahnung Daniels vergessen. Sein Reichtum und die weltliche Herrlichkeit verführten ihn dazu, sich selbst zu preisen („durch meine große Macht zu Ehren meiner Herrlichkeit“). Obwohl er bereits die Größe und Macht Gottes erfahren hatte, gab er Gott nicht die Ehre. Sofort erging das in seinem Traum angedrohte Urteil über ihn. Nebukadnezar wurde aus der Gemeinschaft der Menschen verstoßen und lebte wie ein Tier. Er lag auf der Erde und wurde nass, und sein Haar und seine Nägel wuchsen unkontrolliert. Nach langer Zeit hob Nebukadnezar seine Augen auf. Im Gebet suchte er Gott. Sein Verstand kam ihm wieder und er erkannte Gottes Souveränität an. Gott ist derjenige, der Macht gibt und nimmt. Nebukadnezar sah, dass die Menschen vor Gott nichts sind. Er pries und lobte den Höchsten, der ewig ist, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt. Er lobte von Herzen Gottes Wahrheit, seine rechten Wege und sein Handeln. Daniels Gebet, Unerschütterlichkeit im Glauben und Furchtlosigkeit hatten einen stolzen heidnischen König zum Glauben an Gott den Höchsten geführt. Gott gebrauchte das Gebet und die Hingabe von Daniel, um einen Menschen dazu zu führen, Gott zu erkennen und Gott zu loben.

Gebet: Herr, bewahre mich vor Stolz. Ich will allein dich loben, ehren und preisen!

Ein Wort: Alles Tun Gottes ist Wahrheit