Juni 29

Sie wollten keinen andern Gott anbeten

Daniel 3,1-30 (18)

„Und wenn er’s nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild, das du hast aufrichten lassen, nicht anbeten werden.“

Nebukadnezar ließ ein ca. 30 Meter hohes und drei Meter breites goldenes Bild aufrichten und befahl, dass alle Menschen beim Ertönen der Musik vor diesem Bild niederfallen mussten. Wer dies nicht tat, würde in einen glühenden Ofen geworfen werden. Als sie die Musik hörten, fielen sie alle auf seinen Befehl hin nieder, ausgenommen die Juden Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Sofort wurden sie verklagt und vor den König gebracht. Nebukadnezar drohte ihnen und gab ihnen noch eine Chance, niederzufallen und das Bild anzubeten. Er maß sich an, dass kein Gott sie retten könne. Die drei blieben ruhig und wussten, dass Gott sie aus dem glühenden Ofen retten könnte. Selbst, wenn er sie nicht retten würde, wollten sie den goldenen Gott des Königs nicht anbeten. Nebukadnezar wurde so wütend, dass er den Ofen siebenmal heißer machen und die drei sofort gefesselt in ihren Kleidern hineinwerfen ließ. Zu seiner Überraschung sah er sie frei im Feuer umhergehen. Außerdem war jemand bei ihnen, der wie ein Sohn der Götter aussah. Als sie aus dem Ofen herauskamen, war nicht einmal Brandgeruch an ihnen. Nebukadnezar lobte den Gott, dem diese drei Männer vertraut hatten. Auf Gott zu vertrauen heißt, ihm von ganzem Herzen zu vertrauen. Der König erkannte, dass es keinen anderen Gott gibt als den, der erretten kann.

Gebet: Herr, ich vertraue dir, du bist mein Erretter. Ich will auf keinen Fall einen anderen Gott anbeten.

Ein Wort: Ich will nur Gott allein anbeten