Juni 29

Ein Reich, das ewig bleibt

Daniel 2,24-49 (44)

„Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben,“

Nachdem Gott Daniel den Traum offenbart hatte, ging dieser zum König Nebukadnezar. Er wies ihn darauf hin, dass es einen Gott gibt, der Geheimnisse offenbaren kann. In dem Traum wollte Gott König Nebukadnezar zeigen, dass Gott selbst der Herr über die Geschichte ist und dass allein das Reich Gottes ewig bleibt. Dazu zeigte er ihm ein großes Standbild, das das Königreich von Nebukadnezar und die nach ihm folgenden Königreiche symbolisierte. Es war aus Gold (Babylon), Silber (Meder und Perser), Kupfer (Griechenland), Eisen und Ton (das Römische Reich). Jedes dieser Reiche hätte seinen besonderen Charakter und große Macht, aber keines von ihnen bestünde auf Dauer. Das Reich aber, das Gott schließlich aufrichten wird, zermalmt mit großer Macht alle anderen Reiche und bleibt allein in alle Ewigkeit. Jesus kam in Demut als ein Hirte und Diener in die Welt. Doch sein Reich ist unzerstörbar und ewig. Nebukadnezar wunderte sich über die Offenbarung und ehrte Daniel. Er erkannte, dass der Gott Daniels über allen Göttern, auch den babylonischen, stand. Weil Gottes Reich allein ewig ist, sollen wir für das ewige Reich Gottes leben.

Gebet: Herr, Könige und Reiche kommen und gehen, doch dein Reich bleibt in Ewigkeit. Hilf mir, dafür zu leben.

Ein Wort: Sein Reich wird ewig bleiben