Juni 29

Daniels Glaubensentscheidung

Daniel 1,1-21 (8)

„Aber Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, dass er sich mit des Königs Speise und mit dem Wein, den dieser trank, nicht unrein machen wollte, und bat den obersten Kämmerer, dass er sich nicht unrein machen müsste.“

Unter den Gefangenen aus Israel ließ der babylonische König Nebukadnezar junge fähige Männer von königlicher und edler Herkunft auswählen. Zu ihnen gehörten Daniel und seine Freunde Hananja, Mischaël und Asarja, die alle neue Namen erhielten. Sie sollten drei Jahre in Sprache und Schrift der Chaldäer ausgebildet werden, um ihm danach am Königshof zu dienen. Dies war eine große Chance für sie. Sie sollten auch die Speisen und den Wein des Königs zu sich nehmen. Diese waren nach dem mosaischen Gesetz unrein und womöglich den Götzen geopfert worden. Daniel traf eine klare Herzensentscheidung: Er wollte sich auf keinen Fall damit vor Gott unrein machen und ging keinen Kompromiss ein. Er riskierte sein Leben, doch er vertraute auf Gott. Gott segnete seine Entscheidung und gab ihm Mut, den Aufseher zu bitten, zehn Tage nur Gemüse und Wasser zu sich nehmen zu dürfen. Daniel und seine Freunde sahen danach gesünder und besser aus als alle anderen. Vor dem König fand es sich, dass sie in allem zehnmal klüger und verständiger waren. Ihre Einsicht und ihr Verstand kamen von Gott. Gott segnet diejenigen, die die Entscheidung treffen, ihn zu ehren, auch wenn es mit Risiko verbunden ist.

Gebet: Herr, hilf mir, mich klar dafür zu entscheiden, nur vor dir zu leben und mich nicht unrein zu machen.

Ein Wort: Nimm dir im Herzen vor, Gott zu ehren