Juni 29

Damit die Schrift erfüllt wird

Johannes 19,31-37 (36.37)

„Denn das ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde: »Ihr sollt ihm kein Bein zerbrechen.« Und ein anderes Schriftwort sagt: »Sie werden auf den sehen, den sie durchbohrt haben.«“

Als Jesus gestorben war, war es schon späterer Freitagnachmittag. Da am nächsten Tag Sabbat war und erst noch ein Passafeiertag, durften die Leichname der gekreuzigten Personen nicht am Kreuz bleiben. Neben Jesus waren noch zwei Verbrecher gekreuzigt worden. Denen brachen die Soldaten, die zum Abnehmen der Gekreuzigten gekommen waren, die Beine. Aber bei Jesus taten sie das nicht, sondern stellten seinen Tod fest. Aber einer der Soldaten versetzte ihm zur Sicherheit doch noch einen Stoß mit dem Speer in die Seite. Blut und Wasser flossen aus der Wunde. Jesus hat all sein Blut für uns vergossen, wie er alle Liebe, Hingabe und Gnade auf uns ausgegossen hat. Durch sein kostbares Blut können wir heute von allen Sünden gereinigt werden. Im körperlichen Zustand, in dem Jesus nun war, würde er sich als der Auferstandene seinen Jüngern zeigen: an den Beinen unversehrt und mit Wund- und Stichmalen. Wieder scheint eine Reihe von Ereignissen zufällig geschehen zu sein, und doch wurde damit Gottes Wort erfüllt. Von Mose über Sacharja und weiter haben viele Menschen Gottes bereits über Jesus gepredigt und ihn verheißen. Nun wurde auch Johannes ein Zeuge Jesu. Er bezeugte Jesu Wahrheit, damit sich sein Herzenswunsch erfülle: dass auch wir glauben.

Gebet: Danke, Herr, für deine Gnade durch Jesus.

Ein Wort: Damit sich die Schrift erfüllt und wir glauben