Juni 29

Jesus wird gekreuzigt

Johannes 19,16b-24 (18)

„Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere zu beiden Seiten, Jesus aber in der Mitte.“

Nach seiner definitiven Verurteilung zum Tod wurde Jesus zur Stätte gebracht, wo man ihn kreuzigen würde. Obwohl er durch die erlittene Gewalt total geschwächt war, musste Jesus den Balken seines eigenen Kreuzes dorthin tragen. Jesu Kreuzigung fand auf einer Anhöhe nahe Jerusalem statt; der Ort hieß Golgatha („Schädelstätte“). An dem Tage wurden drei Menschen nebeneinander gekreuzigt. Jesus war in der Mitte. Das steht symbolisch dafür, dass er wie der schlimmste Verbrecher starb – er, der ohne Sünde war, trug tatsächlich unsere gesamte Schuld. Pilatus kam auch nach Golgatha. Er bereute es, Jesus zur Kreuzigung überantwortet zu haben. Er versuchte seinen Fehler wenigstens teilweise wieder gut zu machen. Hierzu brachte er in allen damaligen Weltsprachen eine Aufschrift am Kreuz an, die besagte, dass Jesus der König der Juden ist. Davon ließ er sich von unwilligen Juden nicht abhalten. Indessen nahmen die Soldaten Jesu Kleidung, die man ihm abgenommen hatte. Jeder wollte ein Andenken von diesem berühmten Jesus. Daher teilten sie seine Kleidung untereinander und warfen das Los um sein Gewand. Damit erfüllte sich, was in der heiligen Schrift über die Umstände von Jesu Kreuzigung gesagt wurde. Ja, alles, was Gottes Wort über Jesu Tun, Leiden, Sterben und Auferstehung gesagt hat, ist wahr geworden. Bis ins kleinste Detail.

Gebet: Danke, Herr, für Jesus, der unsere Schuld getragen hat an unserer Stelle.

Ein Wort: Alles, was Gott gesagt hat, erfüllt sich