Juni 29

Überantwortet zur Kreuzigung

Johannes 19,1-16a (16a)

„Da überantwortete er ihnen Jesus, dass er gekreuzigt würde.“

Pilatus ließ Jesus auspeitschen. Danach kamen die Soldaten und trieben ihren Spott mit Jesus. Jesus wehrte sich nicht dagegen, denn er war bereit, alle Schmach und alle Schmerzen auf sich zu nehmen bis zu seinem Tod, wie es ihm von Gott aufgetragen war. Er hat das alles anstelle von uns sündigen Menschen getragen. Während die Soldaten richtig gemein zu Jesus waren, bewunderte Pilatus ihn und war fest von seiner Unschuld überzeugt. Dreimal unternahm er den Versuch, die Juden ebenfalls hiervon zu überzeugen. Die Versuche blieben jedoch zaghaft, denn er fürchtete sich vor den geistlichen Leitern und vor der Menschenmenge, die gegen Jesus schrie. Noch einmal redete Pilatus mit Jesus. Er sprach ihn an als ein gestrenger Richter, der einen zu verurteilenden Täter vor sich hatte. Ja, weltlich gesehen hatte er Macht, Jesus loszugeben oder aber ihn zu kreuzigen. In Wahrheit war er aber jemand, der an der Ausführung von Gottes Plan beteiligt war. Denn es musste nach dem Wort geschehen, dass Jesus litt und verurteilt wurde. Pilatus machte sich mit dem Handeln gegenüber Jesus schuldig. Aber diejenigen, die Jesus hassten und seine Kreuzigung forderten, hatten die größere Sünde. Pilatus hatte durchaus ein Herz für Jesus. Doch letztlich fehlte ihm der Mut, Jesus gegen die Juden zu verteidigen. Er gab schließlich nach und übergab Jesus denjenigen, die ihn kreuzigten.

Gebet: Herr, schenke mir den Mut, an dir und deinem Sohn festzuhalten, egal was andere Menschen sagen.

Ein Wort: Sei entschieden für Jesus