Juni 29

Hiskia tat alles von ganzem Herzen

2. Chronik 31,1-21 (21)

„Und alles, was er anfing für den Dienst des Hauses Gottes nach dem Gesetz und Gebot, seinen Gott zu suchen, tat er von ganzem Herzen, und es gelang ihm.“

Mit der Reinigung des Tempels und dem Passafest hatte das Volk seine Beziehung zu Gott erneuert und einen guten neuen Anfang gemacht. Jetzt musste sich ihr erneuertes Glaubensleben im Alltag bewähren. Nach dem Passafest gingen nicht alle sofort nach Hause, sondern reinigten gemeinsam die Städte in Juda vom Götzendienst. Hiskia teilte die Priester und Leviten zu ihrem Dienst ein. Er ging mit gutem Beispiel voran und gab aus seinem eigenen Besitz seinen Anteil für die vorgeschriebenen Brandopfer. Er forderte auch das Volk auf, ihren Anteil für die Priester und Leviten zu bringen. Ein gebendes Leben ist ein Zeichen dafür, dass wir unseren Besitz nicht für ein Ergebnis unserer eigenen Leistung und Tüchtigkeit halten, sondern als Gottes Eigentum betrachten, das wir nur verwalten. Durch das gute Beispiel Hiskias wurden alle Einwohner ermutigt und es kamen große Vorräte zusammen. Hiskia kümmerte sich um geeignete Vorratsräume, sorgfältige Buchführung und gewissenhafte Verteilung, sodass die Priester und Leviten sich ganz für den Dienst Gottes zur Verfügung stellen konnten. Gott freut sich über die Menschen, die nicht nur kurze Zeit Begeisterung für ihn aufbringen, sondern die ihr Alltagsleben von Herzen auf ihn ausrichten.

Gebet: Herr, auch wenn die erste Begeisterung verflogen ist, möchte ich dich zum Herrn meines Alltagslebens machen.

Ein Wort: Gib Gott dein ganzes Herz