Juni 29

Gott ist denen gnädig, die ihn suchen

2. Chronik 30,1-2 (18b.19)

„Doch Hiskia betete für sie und sprach: Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen, den HERRN, den Gott ihrer Väter, auch wenn sie nicht die Reinheit haben, die dem Heiligtum gebührt.“

Nachdem der Tempel gereinigt und der Gottesdienst wiederhergestellt war, wollte Hiskia das Passafest feiern. Das Passafest erinnert an die Errettung der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten, ist aber auch eine Vorausschau auf das wahre Passalamm Jesus Christus, der sein Blut vergossen hat, damit wir aus der Sklaverei der Sünde befreit werden. Hiskia wollte das Passafest nicht nur mit den Bewohnern von Juda, sondern mit allen Israeliten feiern und sandte Boten aus, die alle zur Buße auffordern und einladen sollten. Das Nordreich Israel war inzwischen von den Assyrern erobert und viele Bewohner waren umgesiedelt worden. Hiskia glaubte daran, dass eine Umkehr zu Gott auch den Verschleppten die Rückkehr ermöglichen könnte. Die Boten wurden von vielen ausgelacht, aber einige kamen mit demütigem Herzen nach Jerusalem. Vor dem Passafest wurde die Stadt von allen Spuren des Götzendienstes gereinigt. Einige der Pilger hatten sich nicht angemessen auf das Passafest vorbereitet. Hiskia betete, dass Gott ihr suchendes Herz trotzdem annimmt, und Gott erhörte ihn. Vor Gott ist es nicht wichtig, ob wir äußerlich immer alles richtig machen, sondern er nimmt einen Menschen an, der ihn von Herzen sucht.

Gebet: Herr, ich habe nicht die erforderliche Reinheit, aber gib mir ein Herz, das dich aufrichtig sucht.

Ein Wort: Gott ist den Menschen gnädig, die ihn suchen