Juni 29

Hiskia öffnet die Türen am Haus des HERRN

2. Chronik 29,1-36 (3)

„Er tat auf die Türen am Hause des HERRN im ersten Monat des ersten Jahres seiner Herrschaft und besserte sie aus“

König Hiskia übernahm ein schweres Erbe. Sein Volk befand sich in einer umfassenden Situation der Niederlage. Hiskia folgte aber nicht dem Weg seines Vaters Ahas, sondern dem Beispiel seines Vorfahren David. Er erkannte, dass die Sünde, vor allem der Götzendienst, die wahre Ursache für das Elend der Menschen ist. Deshalb war die allererste Maßnahme in seiner Herrschaft, die Türen am Hause des Herrn wieder zu öffnen. Die Beziehung der Menschen zu Gott musste wiederhergestellt werden. Der Tempel war durch König Ahas entweiht worden und musste vom Götzendienst gereinigt und neu geweiht werden. Hiskia versammelte die Priester und Leviten und suchte ihre Unterstützung bei der Aufgabe, den rechten Gottesdienst wiederherzustellen. Sie mussten sich selbst zunächst heiligen und Gott wieder ganz zur Verfügung stellen. Die Reinigung des Tempels dauerte 16 Tage. Danach versammelte Hiskia das Volk zu einem großen Opferfest. Damit unsere Sünde vergeben und unsere Beziehung zu Gott wiederhergestellt wird, muss ein Opfer geschehen. Auch heute ist die wahre Ursache für unsere Probleme die Sünde, die uns von Gott trennt. Deshalb soll es unsere erste Maßnahme sein, die Türen zu Gott wieder zu öffnen, unser Herz zu reinigen und durch das Opfer von Jesus unsere Beziehung zu Gott wiederherzustellen.

Gebet: Herr, ich möchte heute die Türen zu dir öffnen. Reinige mich durch das Opfer von Jesus.

Ein Wort: Öffne die Türen zu Gott!